16 Tage - USA Westküste (Rundreise)

Die Westküste der USA - neben New York City sicherlich das beliebteste Reiseziel des ganzen Landes mit all seinen Facetten.

Hier findest du alles - von der Stadt der Spieler - Las Vegas - bis hin zum Wohnort vieler internationaler Stars - Los Angeles.

Aber auch weitere bekannte Küstenstädte, wie San Francisco oder San Diego, die wunderschönen langen Sandstrände, tolle Nationalparks und die berühmte Küstenstraße, Highway 1, dürfen im Rahmen eines Roadtrips an der Westküste der USA nicht fehlen. 

Ich zeige euch hier meine Route, die zu den absoluten Klassikern gehört.

Im folgenden gebe ich dir deshalb hilfreiche Informationen zu diesen Themen:

  1. Routenplanung
  2. Highlights
  3. Tagesplanung
  4. Wissenswertes
  5. Unterkunftsempfehlungen
  6. Essensempfehlungen
  7. Fotoeindrücke

Routenplanung

Nachdem wir in Los Angeles gelandet waren, verbrachten wir hier unsere ersten 2 Tage

Von Los Angeles fuhren wir anschließend in knapp 2 Stunden in Richtung Süden nach San Diego, wo wir 3 Tage verbrachten, wobei wir an einem dieser Tage einen Tagestrip nach Tijuana (Mexiko) machten. Von hier aus ging es dann weiter ins Landesinnere und ins ca. 5 Stunden entfernte Las Vegas.  In Las Vegas blieben wir für 3 Tage

Im Anschluss an unseren Aufenthalt in Las Vegas, fuhren wir zum Yosemite National Park, wo wir nur einen Tag blieben, da es hier im Winter doch schon recht kalt war. Im Sommer sollte man hier definitiv einen längeren Aufenthalt einplanen. 

Vom Yosemite National Park war es dann nicht weit bis nach Santa Clara, am Rande von San Francisco. Hier hatten wir einen eintägigen Zwischenstopp eingeplant, um ein American Football Spiel der San Francisco 49ers anzuschauen. 

Nach dem Spiel fuhren wir dann noch die letzten Kilometer bis nach San Francisco rein, wo wir wiederum für 3 Tage blieben.

Für die Fahrt zurück zu unserem Ausgangsort, nach Los Angeles, nahmen wir uns nochmals einen ganzen Tag, um an unterschiedlichen Stellen entlang des Highway 1s Halt zu machen. Zum Abschluss hatten wir nochmals 2 Tage in Los Angeles eingeplant, bevor es für uns dann wieder zurück nach Deutschland ging. 


Sehenswertes

Los Angeles

Los Angeles ist bekannt als Wahlheimat vieler internationaler Stars, insbesondere aus der Musik- und Filmbranche. Auch für Touristen bieten sich in der Stadt einige Highlights und dennoch sagen viele Urlauber nach ihrer Reise an die Westküste, dass Los Angeles ihnen gar nicht so gut gefallen hat. 

Das liegt unter anderem daran, dass viele Gegenden gar nicht so glamourös sind, wie man es erwartet. Arm und reich liegen hier oft sehr nah beieinander. Außerdem ist der Verkehr, insbesondere zu den Stoßzeiten, sehr schwierig und man braucht lange von einem Stadtteil zum nächsten.  

Dennoch bietet die Stadt natürlich einige Sehenswürdigkeiten, die man mal gesehen haben sollte.

Leider wurden einige dieser Sehenswürdigkeiten von den schweren Bränden Anfang 2025 stark in Mitleidenschaft gezogen oder zerstört und so kann man nur hoffen, dass sich vieles wieder so aufbauen lässt, wie es einmal war. Zurzeit sind einige meiner aufgeführten Highlights jedoch ggf. nicht/nicht mehr in dem Umfang vorhanden.

Hollywood Hills

Die Hollywood Hills, inklusive des bekannten Hollywood-Signs, gehören mit Sicherheit zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. 

Hier auf der bekannten Hügelkette hat sich der District Hollywood, mit all den Luxusvillen der Stars, gebildet. 

Von hier oben hat man auch einen fantastischen Ausblick auf die Wolkenkratzer des entfernten Stadtzentrums. 

Bei einem Spaziergang durch die Straßen des Viertels, kommt man aufgrund all der prunkvollen und teilweise schon absurden Luxusvillen, aus dem Staunen nicht mehr heraus. Mit etwas Glück, läuft einem hier ein bekannter Weltstar, Schauspieler, Musiker oder Sportler, zufällig beim Gassi gehen oder auf dem Weg zum Bäcker entgegen. Hier werden sogar eigene Touren angeboten, bei denen gezielt die Häuser von bekannten Persönlichkeiten auf dem Programm stehen. 

Ein Spaziergang durch das Viertel lohnt sich aber auch, um von unterschiedlichen Stellen aus, den Blick auf die Wolkenkratzer der Stadt und vor allem, auf das berühmte Hollywood Sign mit seinen weißen Buchstaben, zu genießen. 

Das Hollywood Sign steht im östlichen Teil des Viertels und hier findet sich auch der Griffith Park mit dem dazugehörigen Observatory. 

Vom Gelände des Griffith Observatory hat man den besten Blick auf die Skyline der Stadt und damit ist es einer der beliebtesten Spots zum Sonnenuntergang. 

Doch auch das Innere des weißen Gebäudes ist einen Besuch wert. 

Hier kann man einiges über astronomische Themen erfahren, das Planetarium besuchen und mit einem gigantischen Teleskop ins Weltall schauen. 

Tickets für das Observatory kann man ganz einfach vorab online kaufen. 

Die Hollywood Hills sind aber nicht nur das Zuhause vieler Filmstars, sondern dienten ihrerseits auch als Drehort zahlreicher Hollywood-Filme. 

Leider haben auch die Hollywood Hills mitsamt der vielen Luxusvillen, Palmen und sogar des Hollywood Signs großen Schaden durch die Brände von Anfang 2025 genommen. 

Walk of Fame

Unweit der Hollywood Hills befindet sich auch schon das nächste Wahrzeichen Los Angeles - der berühmte Hollywood Walk of Fame

Beim Walk of Fame handelt es sich um einen mit Sternen versehenen Gehweg im Zentrum von LA, der sich über 15 Häuserblöcke auf beiden Seiten des Hollywood Boulevards, erstreckt. 

Ende 2024 waren bereits knapp 2800 dieser Sterne in den Gehweg eingelassen, auf denen der Name eines Stars, sowie ein Wappen, das auf dessen Berufsgruppe hindeutet, eingraviert sind.

Die unterschiedlichen Branchen, deren Aushängeschilder hier geehrt werden sollen, sind Film, Fernsehen, Musik, Radio & Theater - somit allesamt aus der Unterhaltungsindustrie

Neben reellen Personen, wie Michael Jackson, haben aber auch fiktive Figuren, wie bspw. Mickey Mouse, hier Platz.

Ein Besuch des Walk of Fames lässt sich ausgezeichnet mit einem Bummel über den bunt schillernden Hollywood Boulevard und die angrenzenden Hollywood Hills verbinden. 

Beverly Hills

Beverly Hills ist eine im Westen von Los Angeles gelegene Stadt.

Tatsächlich handelt es sich bei Beverly Hills um eine eigenständige Stadt, obwohl einige dieser kleinen Städte werden oft als Teil der Stadt Los Angeles gesehen werden. 

Ähnlich wie auch die Hollywood Hills, ist Beverly Hills das Zuhause einiger der bekanntesten Schauspieler, Musiker oder Regisseure. 

Seinen Namen verdankt auch Beverly Hills dem hügeligen Gelände, auf dem die Stadt erbaut wurde.

Wie in den Hollywood Hills finden sich auch hier teure Luxusvillen mit Gärten, umgeben von meterhohen Zäunen und Hecken und an palmengesäumten Straßen. 

In Beverly Hills findet sich auch der berühmte Rodeo Drive

Entlang des Rodeo Drives reihen sich kleine Boutiquen teurer Marken, wie Gucci oder Prada, aneinander und der Drive zählt damit zu den teuersten Einkaufsstraßen der Welt. 

Auch Beverly Hills dient als Drehort zahlreicher Filme und Serien, ebenso wie das nahe Nobelviertel Bel Air

Santa Monica Pier

Auch vom Santa Monica Pier hat wohl jeder Tourist im Vorfeld seiner Reise schonmal gehört. 

Ähnlich wie Beverly Hills, ist auch Santa Monica eine eigenständige Stadt. 

Die Stadt liegt im Norden LAs und direkt am Pazifikozean. 

Mit seinen langen weißen Sandstränden und dem Pier selbst, wurden auch hier in Santa Monica schon zahlreiche Filme und Serien gedreht. 

Der Santa Monica Pier selbst beherbergt einen Vergnügungspark, den Pacific Park, mit Riesenrad, Spiel- und Essensbuden und bildet außerdem das Ende der berühmten Route 66

Hier kann man ewig lang am schönen Sandstrand entlang spazieren und insbesondere zum Sonnenuntergang lohnt sich ein Ausflug nach Santa Monica. 

Dann finden sich hier viele Leute, die gemeinsam Sport machen, zu Musik entspannen oder sich mit einer Decke in den Sand setzen, um die untergehende Sonne zu beobachten. 

Venice Beach

Wiederum nicht weit vom Santa Monica Pier gelegen, befindet sich einer der bekanntesten Strände von LA - der Venice Beach

Aber nicht nur der schöne Sandstrand lockt die Besucher nach Venice. 

Insbesondere junge Leute mögen die entspannte Atmosphäre, die Streetart und die hippen Cafés hier entlang der Strandpromenade. 

Ein Markenzeichen des Venice Beach sind außerdem auch die Sporteinrichtungen, wie der große Skate-Park, an dem sich Skater und Zuschauer gerne versammeln, Basketballplätze und Surfschulen. 

Die Wellen hier in Venice eignen sich hervorragend, um Surfen zu lernen und Kurse kann man entweder spontan vor Ort oder vorab online buchen. 

Aber auch für Fitness-Junkies gibt es hier mit dem Muscle Beach und dem bekannten Gold`s Gym, Anlaufstellen. 

Ein paar Blocks von der Strandpromenade entfernt, kann man außerdem den bunten Venice Canals einen Besuch abstatten.

LA Universal Studios

Ein weiteres Highlight und für viele DER Grund für einen Trip in die City of Angels, ist das hier gebaute Universal Studio.

Derzeit gibt es weltweit fünf Studios, unter anderem auch in Orlando oder in Japan, aber das Universal Studio in Hollywood, LA, war der erste dieser Themenparks. 

Hier finden sich, insbesondere für Familien, zahlreiche Highlights - wie der Simpsons Ride (eine Fahrsimulation durch einen 3D Simpsons Film) oder auch eine Harry Potter Themenwelt, in der man bspw. einen Nachbau des Hogwarts-Schlosses live erleben kann. 

Doch hier kann man nicht nur in die Themenwelten, wie die Jurassic Park Welt, eintauchen, sondern in den Studios auch einen Eindruck davon bekommen, wie Hollywood Blockbuster so produziert werden. 

Wie in jedem Vergnügungspark, kannst du hier zwischendurch an unterschiedlichsten Essensständen auch immer für die nötige Verpflegung sorgen. 

Tickets für die Studios kauft man am besten vorab online, um so ohne langes Anstehen den Tag auf der Anlage voll ausnutzen zu können.  Auch wenn Tickets nicht gerade günstig sind, so wird einem für seinen Eintritt doch zumindest einiges geboten. 

Weiteres

Die oben aufgeführten Highlights sind wieder mal nur einige der vielen Highlights, die die Stadt zu bieten hat. Immerhin ist LA nach New York City die zweitgrößte Stadt der gesamten USA. 

Teilweise reicht es hier in Los Angeles schon, durch die ikonischen Straßen zu fahren oder zu laufen. Beispiele für solche von Palmen gesäumten Straßen sind bspw. der Sunset Boulevard oder auch die vielen kleinen Straßen in den Hollywood Hills. 

Aber auch Museen hat die Stadt einige zu bieten, unter anderem das Natural History Museum, das LA County Museum of Art oder den Getty Center

Wer genug von den verstopften Straßen und der stickigen Stadtluft hat, der hat neben Santa Monica oder Venice Beach auch noch zahlreiche weitere schöne Strände in unmittelbarer Nähe. Zu den schönsten und bekanntesten Stränden zählen sicherlich der Malibu Beach, der Manhattan Beach oder der Huntington Beach, der insbesondere für Surfer ein echtes Paradies ist. Ebenfalls etwas außerhalb der Stadt gelegen, findet sich außerdem das Disneyland in Anaheim. 

LA hat natürlich neben einigen der bekanntesten Events in der Musik- und Filmbranche auch für Sport-Fans einiges zu bieten. 

Die NFL Teams, LA Rams und LA Chargers tragen ihre Spiele im neuen und futuristischen SoFi Stadium aus, mit den Clippers und insbesondere den LA Lakers ist LA außerdem die Heimat eines der berühmtesten Basketballteams aller Zeiten und mit den LA Kings und den LA Dodgers bietet die Stadt auch Eishockey- und Baseball-Fans die Möglichkeit, bei Heimspielen live dabei zu sein. Der Fußballclub hier nennt sich LA Galaxy.


San Francisco

Auch San Francisco wird nahezu jeder im Rahmen eines Trips an die Westküste der USA besuchen. San Francisco ist deutlich kleiner als Los Angeles und liegt ca. 6 Stunden nördlich von LA in der so genannten Bay Area. 

Golden Gate Bridge

Die bekannteste Sehenswürdigkeit San Franciscos und DAS Markenzeichen der Stadt ist definitiv die Golden Gate Bridge

Zum Zeitpunkt der Fertigstellung und auch noch für einige weitere Jahre, galt die Golden Gate Bridge als längste Hängebrücke der Welt. 

Die Brücke aus rotem Stahl erstreckt sich über eine Distanz von gut 2700 Metern über die Bucht von San Francisco und verbindet mit ihrer sechsspurigen Straße die Stadt mit dem Marin County und dem Napa-Valley. 

Entlang der Küste finden sich zahlreiche schöne Aussichtspunkte auf die Brücke. 

Wenn man die Brücke mit dem Auto überqueren will, muss man hierfür eine Maut entrichten. 

Wir können definitiv empfehlen, sich die Brücke im Rahmen einer Fahrradtour näher anzuschauen. 

Hierfür leiht man sich bei einer der zahlreichen Verleihstationen in der Stadt ein Fahrrad und fährt mit diesem in Richtung der Brücke.

Auf der anderen Seite angekommen, kann man dann in dem kleinen netten Ort, Sausalito, zu Mittag essen und anschließend die Fähre zurück nach San Francisco nehmen, wo man sein Fahrrad dann wieder abgeben kann. 

Alcatraz

Das nach der Brücke wohl bekannteste Highlight San Franciscos, ist die Gefängnisinsel Alcatraz

Mitte des 20. Jahrhunderts wurde hier, auf der ca. 8,5 Hektar großen Insel vor dem Festland, eines der bekanntesten Hochsicherheitsgefängnisse des Landes betrieben. 

Zu der Zeit wurden hier die bekanntesten Verbrecher des Landes, wie Al Capone, gefangen gehalten. 

In der Folge wurde der Betrieb jedoch aufgrund zu hoher Betriebskosten eingestellt und Alcatraz dient heute den Besuchern San Franciscos als Museum. 

Auf Alcatraz kann man heute die gesamte Insel erkunden und bei der Besichtigung der ursprünglichen Zellen ein Gefühl davon bekommen, wie man sich hier als Inhaftierter damals wohl gefühlt haben muss. 

Im Rahmen der Tour startet man üblicherweise mit einer 15-minütigen Fährfahrt vom Pier 33, gefolgt von einer anschließenden Besichtigung der Anlage. 

Da die Tour sehr beliebt ist, sollte man hier definitiv einige Wochen im Voraus schon die Verfügbarkeiten zum geplanten Aufenthaltszeitraum checken und Tickets vorab online erwerben. 

Fisherman`s Wharf

Auch der Fisherman`s Wharf zählt zu San Franciscos Highlights. 

Das Hafenviertel im Nordosten der Stadt sollte bei einem Besuch in der Bay Area definitiv nicht fehlen. 

Hier beim Fisherman`s Wharf finden sich einige der besten Restaurant für Fisch und Meeresfrüchte in ganz Kalifornien.

Aber ein Bummel entlang der Piers, insbesondere dem Pier 39, lohnt sich auch aus anderen Gründen. 

Man kann hier in zahlreichen Shops stöbern, Souvenirs kaufen oder Museen, wie das bekannte Wachsfigurenmuseum, besichtigen. 

Beim Pier 39 lassen sich außerdem die hier lebenden Robben beobachten. 

Neben Straßenkünstlern und dem beruhigenden Rauschen des Meeres, welches man durch die Massen an Menschen nur selten hört, gibt es hier an ausgewählten Tagen außerdem auch Farmer`s Markets, auf denen in erster Linie regionale Produkte angeboten werden. 

Stadtzentrum und berühmte Straßen

Kaum eine Stadt erkennt man derart schnell anhand seiner markanten Straßenzüge, wie San Francisco. 

Viele der Straßen werden dabei von den typischen und ikonischen Cable Cars befahren. 

Wie schon seit Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts, werden diese öffentlichen Straßenbahnen noch heute an einem Kabel durch die Straßen gezogen. 

Eine der bekanntesten Straßen, auch wenn hier keine Cable Car entlang fährt, ist die Lombard Street. Die Straße, welche die kurvenreichste der Welt ist, ist schon ein toller Anblick. Hier schieben sich Autos in den engen Kurven zwischen bunten Blumenbeeten die Straße hinab. 

Aber auch sonst gibt es in San Francisco ganz besondere Straßen, vor allem ganz besonders steile. In manchen diese Straßen merkt man erst die Hügel, auf denen die Stadt erbaut ist und auf einem dieser Hügel, dem Telegraph Hill, thront der Coit Tower über den Dächern der Stadt. Hier kann man auch mit dem Aufzug auf eine Aussichtsplattform hinauffahren und die Sicht über die Stadt genießen. 

Wenn man die Straßen der Stadt entlangschlendert, durchquert man auch einige der bekanntesten Viertel, wie bspw. Chinatown oder Little Italy, auch North Beach genannt. 

Ein weiteres sehenswertes Viertel ist außerdem Haight-Ashbury mit seinen bunten Häusern, hippen Cafés, Schallplatten-Verkäufern und vor allem den Painted Ladies, einer bunten Häuserreihe. 

Das Zentrum der Stadt und das Ziel aller Shopping-Liebhaber bildet der Union Square

Weiteres

Leider ist die Kriminalität und die Zahl der Obdachlosen in den letzten Jahren in San Francisco stark angestiegen und so sollte man insbesondere abends bestimmte Gegenden meiden. Ganze Straßenzüge sind hier teilweise mit Zelten und Schlafsäcken gepflastert. 

Aber auch das Umland von San Francisco bietet weitere Highlights - wie die Weinregion von Napa Valley oder das Silicon Valley, als Zuhause der größten Tech-Konzerne der Welt wie Google, Apple oder Facebook. 

Einen Besuch wert ist definitiv auch die Stanford University, als eine der prestigereichsten Universitäten des Landes. 

Auch San Francisco bietet Sportbegeisterten zahlreiche Möglichkeiten, Sportevents live zu verfolgen, von Football-Spielen der San Francisco 49ers, im Levi`s Stadium in Santa Clara, bis hin zu Heimspielen der Golden State Warriors, der San Francisco Giants oder der San Jose Sharks


Las Vegas

Auch wenn Las Vegas im Grunde nicht mehr wirklich an der Westküste und nicht einmal mehr in Kalifornien, sondern in Nevada liegt, planen viele im Rahmen ihres Westküsten-Roadtrips auch ein paar Tage in der Glücksspiel-Hauptstadt ein. 

Las Vegas Strip & Sign

Das Zentrum dieser verrückten Stadt bildet der so genannte "Strip", die Hauptmeile von Las Vegas. 

Hier reihen sich die bekanntesten Casinos, Hotels und Clubs nur so aneinander. 

Besonders sehenswert ist der Strip abends und nachts, wenn von allen Seiten die bunten Leuchtreklamen leuchten.

Ganz im Süden des Strips und quasi als Eingangstor zur Stadt dienend, steht das berühmte Las Vegas Sign

Nicht selten kommt es vor, dass du hier Schlange stehen musst, um ein Foto vor dem leuchtenden Schild mit dem Aufdruck "Welcome to Fabulous Las Vegas - Nevada" zu machen. 

Entlang des Strips fällt der Blick auch immer wieder auf eines der größten Riesenräder der Welt, den High Roller.

Einen beeindruckenden Blick von oben auf den Las Vegas Strip bekommt man aber auch von der knapp 300 Meter hohen Aussichtsplattform des Stratosphere Towers

Hier kannst du aber nicht einfach nur den Blick von oben genießen, sondern auch im Restaurant speisen, in dem freischwebenden Karussell mitfahren oder sogar einen Bungee Jump unternehmen. 

Aber auch ein einfacher Spaziergang den Strip entlang lohnt sich und hier wird man sicherlich aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. 

Hotels & Casinos

In kaum einer Stadt kann man sich aber auch über Tage hinweg nur drinnen aufhalten und dabei völlig das Gefühl für die Zeit verlieren. 

Dazu tragen vor allem die Hotels & Casinos bei, denn häufig ist beides miteinander verbunden, und auch die Hotels untereinander sind verbunden, sodass man nicht einmal eine Straße überqueren muss. 

Im Erdgeschoss der meisten Hotels befindet sich das Casino mit tausenden von Automaten, Blackjack oder Poker-Tischen. 

Aber auch für nicht ausgewiesene Glücksspiel-Freunde, sind die Hotels ein faszinierendes Erlebnis.

Zu den berühmtesten Hotel & Casinos gehören bspw. das Bellagio, mit den Bellagio Fountains, oder das MGM Grand, welche auch aus der Oceans Filmreihe bekannt sind, das Ceasars Palace oder das Venetian, in dem man sich stellenweise fühlt, als würde man tatsächlich über Brücken die Kanäle der italienischen Stadt überqueren, das Paris Las Vegas mit einer Nachstellung des Eiffelturms oder das New York New York, welches neben einer überdimensionalen Achterbahn auch eine Nachstellung der Freiheitsstatue und typische New Yorker Straßen beinhaltet. 

Wer nicht nach Las Vegas kommt, um zumindest auch hier und da mal ein bisschen zu zocken, der kommt unter Umständen wegen der legendären Partys hierher. Die bekanntesten DJs der Welt legen hier in den Clubs der Stadt auf und insbesondere im heißen Sommer sind die Pool-Partys legendär - einfach Entertainment pur. 

Weiteres

Doch Las Vegas ist einfach eine Stadt der Superlative und stetig kommen neue dazu, so wie bspw. die Sphere LED Kugel. Außerdem ist Las Vegas Austragungsort einiger Welt-Events, von Konzerten, über Magiershows, dem berühmten Cirque du Soleil bis hin zu Boxkämpfen. 

Einen kleinen Eindruck vom Las Vegas aus früheren Zeiten erhält man außerdem in der Fremont Street. Hier kann man auch ausgezeichnet shoppen.

Was viele gar nicht wissen, auch kulturell hat Las Vegas mit einigen Museen, wie dem Neon Museum oder dem Nevada State Museum, etwas zu bieten.

Die Stadt ist zudem die Heimat einiger Sportvereine, wie den Las Vegas Raiders oder den Las Vegas Golden Knights

Ansonsten dient Las Vegas vielen auch als Ausgangspunkt für Touren in die nähere Umgebung, insbesondere zum Grand Canyon, zum Death Valley oder auch zum Hoover Dam.


San Diego

San Diego bietet im Vergleich zu den anderen drei Städten vielleicht nicht die großen Highlights, ist aber definitiv auch ein lohnenswerter Stopp im Rahmen einer Westküsten-Tour. 

Strände von San Diego

Das liegt in erster Linie natürlich an den schönen Stränden rund um San Diego. 

Der wohl bekannteste Strand direkt in San Diego ist La Jolla mit der dazugehörigen Bucht, der La Jolla Cove.

Hier kann man bei warmen Temperaturen wunderbar baden gehen und insbesondere bei Surfern ist dieser Strandabschnitt sehr beliebt. 

Auch die sich in der Bucht sonnenden Robben und Seehunde kann man in La Jolla beobachten. 

Nicht weit von hier findet sich außerdem auch der Whale View Point, an dem man aufs Meer schauen und zur richtigen Jahreszeit sogar Wale von der Küste aus sehen kann. 

Noch näher am Stadtzentrum liegt der Mission Beach. Hier an der Promenade findet man einige sehr gute Restaurants und abends außerdem Bars und Clubs. 

Eine super Möglichkeit ist hier das Ausleihen eines Fahrrads, mit dem man entspannt die Küste entlang fahren kann. 

Aber auch für Surfer oder diejenigen, die es werden wollen, bieten die zahlreichen Surfschulen hervorragende Möglichkeiten. 

Fährt man vom Zentrum aus über die Coronado Bay Bridge, erreicht man das Viertel Coronado mit weiteren wunderschönen ruhigen Sandstränden und dem sehenswerten Hotel Coronado. 

Stadtzentrum & Gaslamp Quarter

Ebenso sehenswert ist das Zentrum von San Diego. Es ist nicht so voll und stressig, sondern hier herrscht eine angenehme Atmosphäre. 

In den Straßen finden sich zahlreiche Coffeeshops, Restaurants und Bars. 

Insgesamt merkt man, dass San Diego eine Studentenstadt ist und hier auffallend viele junge Leute leben. 

Eines der beliebtesten Viertel der Stadt und insbesondere abends definitiv einen Besuch wert, ist das Gaslamp Quarter

Hier kann man tagsüber gut shoppen und abends in den Bars und Clubs des Viertels ausgehen. 

Seinen Namen verdankt das Viertel den auffälligen runden Straßenlampen. 

San Diego verfügt zudem über eine nette Altstadt, mit historischen Gebäuden, Souvenirläden und kleinen Kirchen.

Weiteres

Wie schon eingangs erwähnt, lebt San Diego weniger von seinen offensichtlichen Highlights, als viel mehr von der entspannten Atmosphäre. Leben würde man definitiv lieber in San Diego als in Los Angeles beispielsweise. 

Durch die Nähe zu Mexiko kann man von San Diego außerdem einen Tagesausflug nach Tijuana unternehmen und so einen Eindruck einer mexikanischen Stadt bekommen. Zugegeben ist Tijuana keine typische mexikanische Stadt und hier wimmelt es nur so von Souvenirhändlern und Straßenverkäufern, aber man gelangt hierher entspannt mit der Straßenbahn und kann hier ein authentisches mexikanisches Mittagessen genießen.

Bei unserer Reise vor einigen Jahren lief auch die Einreise über die Grenze relativ unkompliziert, hier sollte man sich zukünftig aber über die aktuelle Situation vorab informieren. 

Auch weitere Highlights, wie der San Diego Zoo, sind einen Besuch wert. 


Yosemite National Park

Neben den bekannten Städten und Stränden, bietet die Westküste auch zahlreiche Nationalparks. Neben dem Sequoia Nationalpark oder dem Joshua Tree Nationalpark ist vor allem der Yosemite National Park einen Besuch wert. 

Der Yosemite National Park ist einer der ältesten Nationalparks der USA und befindet sich im nördlichen Kalifornien in der Nähe von San Francisco. 

Hier im Park kann man mit den Yosemite Falls den größte Wasserfall der USA, sowie die Vernal Falls und die Nevada Falls  bestaunen.

Besonders markant ist die Form des Granitmonolithen El Capitan. Mit einer Höhe von gut 900 Metern und seiner steilen Steigung ist er ein beliebtes Ziel von Kletterern und Bergsteigern. 

Yosemite bietet zahlreiche Wanderwege, die insbesondere im Sommer sehr lohnenswert sind. Beliebt bei einigen der Wanderrouten ist hier ein Stopp beim schönen Mirror Lake

Im südlichen Teil des Parks finden sich außerdem die riesigen und beeindruckenden Mammutbäume, die Giant Sequoias

Zu jeder Jahreszeit spektakulär, ist der Blick von der Aussichtsform Tunnel View oder auch vom Glacier Point.


Highway 1

Auf den ersten Blick mag es etwas ungewöhnlich wirken, dass auch eine Straße, nämlich der Highway 1, zu den Highlights einer Reise zählen soll. 

Dies hat jedoch definitiv seine Berechtigung, denn nicht umsonst zählt der Highway 1 zu den schönsten Straßen weltweit. 

Auch für die Fahrt über den Highway von San Francisco nach Los Angeles, kann man, insbesondere im Sommer, auch deutlich mehr Zeit einplanen, als einen Tag.

Entlang der Straße finden sich einige Highlights, wie kleine Küstenorte oder schöne Natur.

Einer dieser kleinen Orte ist Monterey, wo sich ein Stopp definitiv lohnt. Hier kann man insbesondere gut zum Mittagessen anhalten und frische Meeresfrüchte genießen. 

Von Monterey fährt man anschließend weiter bis zum nächsten schönen Ort - Carmel-by-the-Sea. Hier kann man am wunderschönen Sandstrand entlang spazieren oder sich in eines der kleinen Cafés setzen. 

Der Streckenabschnitt südlich von Carmel, der auch Big Sur genannt wird, bietet eine wunderschöne Natur mit Aussichtspunkten und tollen Stränden. 

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die bekannte Bixby Creek Bridge, die man in der Folge überqueren muss. 

Besonders schön ist auch die kleine Bucht bei den McWay Falls, sowie die Morro Bay mit dem Morro Rock am Ende des Strandes.

Der letzte Ort, der einen dann vor der Ankunft nach Los Angeles erwartet, ist Santa Barbara.

Santa Barbara ist sicher einigen ein Begriff und auch hier finden sich viele schöne Strandabschnitte, Restaurants und Cafés. Auch bei Surfern ist Santa Barbara sehr beliebt. 


Alternative Orte 

Die oben genannten Ziele stellen den absoluten Klassiker auf einer Westküstentour dar. 

Natürlich kann man mit mehr Zeit auch noch weitere sehenswerte Orte besuchen und sich auch für die Highlights der genannten Orte, deutlich mehr Zeit lassen. 

Insbesondere die Nationalparks weiter im Landesinneren, wie der Zion-Nationalpark, Antelope Canyon, Monument Valley oder viele andere, sind sehr sehenswert und wir werden diese sicher im Rahmen unseres nächsten Trips besichtigen. 

Weiter im Norden der Westküste sind außerdem die Bundesstaaten Ontario und Washington mit Städten wie Seattle oder Nationalparks rund um den Mount Rainier sehr sehenswert. 


Tagesplanung

Tag 1: Ankunft in Los Angeles & Hollywood

Nachdem wir früh morgens gelandet und unser Gepäck in unser Hotel in der Nähe des Flughafens gebracht hatten, machten wir uns mit dem Mietwagen auf den Weg nach Hollywood. 

Hier akklimatisierten wir uns zunächst bei den für Dezember sehr angenehm warmen Temperaturen und spazierten durch die Straßen der Hollywood Hills und bis zum Griffith Observatory

Nachdem wir hier die Aussicht auf die Stadt genossen hatten, liefen wir wieder hinunter, wo wir den Hollywood Boulevard und den Walk of Fame entlang schlenderten. 

Zwischendurch hatten wir uns auf ein kaltes Getränk und einen Snack ins Birds gesetzt. 

Nachdem wir hier durch die Straßen Hollywoods geschlendert waren, gab es für uns abends noch unsere ersten Burger im For the Win.

Tag 2: Santa Monica

Unseren zweiten Tag starteten wir morgens mit unserer Fahrt nach Santa Monica, wo wir zunächst im LA Prime Caffe frühstückten.

Anschließend checkten wir um die Mittagszeit in einem neuen Hotel, hier in Santa Monica, ein und verbrachten den Nachmittag und Abend am Strand und am Pier

Abends aßen wir in der Nähe des Piers bei Luke`s Lobster zu Abend. 

Tag 3: Fahrt nach San Diego, San Diego Zoo

Am nächsten Tag stand für uns auch schon der Abschied aus LA und die Fahrt nach San Diego bevor. Für die Fahrt holten wir uns zum Frühstück noch Bagels bei Layla Bagels

Als wir um die Mittagszeit in San Diego ankamen und weil das Wetter so gut war, entschieden wir uns spontan im Vorbeifahren, für einen Besuch des San Diego Zoo

Von hier ging es dann weiter Richtung Zentrum von San Diego, wo wir in unserem Hostel eincheckten und anschließend für einen Drink und Abendessen zum Cowboy Star Restaurants and Butcher Shop gingen.

Tag 4: Mission Beach, La Jolla Cove & Club

Am kommenden Morgen fuhren wir in Richtung des Mission Beaches. Hier angekommen, frühstückten wir zunächst im Breakfast Republic und liehen uns anschließend ein Fahrrad in einem der Läden an der Promenade aus. 

Mit dem Fahrrad fuhren wir an der Küste und den Stränden entlang, durch ein schönes Wohnviertel und bis zur La Jolla Cove, wo wir stoppten und die Seehunde beobachteten. 

Gegen späten Mittag gab es für uns Mittagessen beim Baja Beach Café.

Nachdem wir uns nachmittags am Strand aufgehalten hatten, trafen wir uns abends noch mit einem Kumpel in der Nähe zum Tacos essen, da es Taco Tuesday war, was hieß, dass es günstig leckere Tacos gab. 

Zum Abschluss des Tages gingen wir noch in die Bar/Club Backyard, welche laut Google allerdings inzwischen leider geschlossen ist. 

Tag 5: Tagesausflug nach Tijuana & Gaslamp Quarter

Für den fünften Tag hatten wir uns einen Tagesausflug nach Tijuana in Mexiko vorgenommen. Damals konnte man mit der Straßenbahn an die Grenze fahren und diese zu Fuß überqueren. 

Hier in Tijuana schlenderten wir einfach ein bisschen durch die Straßen, aßen mittags leckeres mexikanisches Essen und machten uns gegen frühen Nachmittag wieder auf den Rückweg. 

In San Diego angekommen, verbrachten wir unseren letzten Abend im Gaslamp Quarter, wo wir zum Abendessen ins Rustic Root gingen. 

Tag 6: Fahrt nach Las Vegas über Joshua Tree Park

Am nächsten Tag ging es für uns dann auch schon wieder weiter. Wir schmierten uns in unserem Hostel selbst Bagel für die Fahrt und fuhren mit Stopp im Joshua Tree Nationalpark bis nach Las Vegas. 

Hier fuhren wir lange auf geraden Straßen durch die Wüste, bis plötzlich um die Ecke hinter Felsen die Stadt Las Vegas, mit ihren funkelnden Lichtern, auftauchte. 

Nachdem wir die Stadt schon gegen Nachmittag erreicht hatten, machten wir noch einen Abstecher in das Las Vegas Premium Outlet Center

Abends schlenderten wir noch ein wenig über den Strip, wo wir auch im Hard Rock Café zu Abend aßen und dann in unserem Hotel im Casino noch ein wenig unser Glück versuchten. Ich gewann tatsächlich knapp 400$ am Game of Thrones Automaten. 

Tag 7: Las Vegas Strip und Hotels, Hakkasan Night Club

Am nächsten Tag starteten wir etwas langsamer, mit Ausschlafen, Fitnessstudio und Wellness, in den Tag. 

Anschließend schauten wir uns die Stadt bei Tageslicht an, insbesondere den Strip und die Fremont Street

Gegen Abend holten wir uns in unserem Hotel, im New York New York, ein paar Slices typischer New Yorker Pizza und dann ging es abends in den Hakkasan Night Club im MGM Grand Hotel. 

Hierfür hatten wir VIP Tickets mit freiem Eintritt bekommen. Das passiert häufiger wenn Promoter auf der Straße hören, dass man eine andere Sprache spricht, da die Clubs sich von internationalen Touristen gute Einnahmen versprechen. Man wird dann auf die Gästeliste gesetzt und kann umsonst den Club betreten. 

Tag 8: Las Vegas & Bellagio Fountains

Auch den folgenden Tag verbachten wir nochmal in der Stadt. Bei wärmeren Temperaturen bietet sich durchaus ein Tagestrip zum Grand Canyon an. 

Wir nutzten den Tag hingegen, um auch die anderen Hotels rund um den Strip noch einmal von innen zu sehen. Insbesondere das Ceasars Palace, bekannt aus dem Hangover Film, und das Venetian mit seinen italienischen Gassen, Kanälen und Plätzen, waren beeindruckend. 

Abends schauten wir uns noch die Show bei den Bellagio Fountains an, bevor wir anschließend bei Bar Code Burgers zu Abend aßen und durch die Casinos streiften. 

Tag 9: Yosemite National Park

Am nächsten Tag ging es für uns weiter zum Yosemite National Park, wo wir ein klassisches Motel rausgesucht hatten. Hier fuhren wir ein bisschen durch den Park (für Wanderungen war es zu kalt, es lag sogar Schnee) und genossen den Blick über die Baumwipfel vom Tunnel View Point

Tag 10: Fahrt nach Santa Clara

Nachdem wir am kommenden Tag vom Yosemite National Park nach Santa Clara gefahren waren, erreichten wir unser Hotel hier gegen Abend. 

Hier genossen wir nur noch den Whirlpool, nachdem wir vorher in einem Partner-Gym vom Hotel zum Trainieren waren. 

Tag 11: Levi`s Stadium & Fahrt nach San Francisco

An unserem elften Tag hatten wir dann den Besuch eines Sportevents auf unserer Agenda. Hierfür hatten wir Santa Clara als Zwischenstopp ausgewählt, denn hier befand sich das Stadion der San Francisco 49ers, des lokalen NFL-Teams. 

Für mich war es das erste NFL Spiel und eine tolle Erfahrung. 

Nach dem Spiel fuhren wir noch die letzten verbleibenden Kilometer zu unserem Hostel in San Francisco

Tag 12: Golden Gate Bridge & Fahrt nach Sausalito

An unserem ersten vollen Tag in San Francisco frühstückten wir morgens im el Mil Amores.

Danach holten wir uns an einer der zahlreichen Verleihstationen im Stadtzentrum ein Miet-Fahrrad und fuhren damit in Richtung der Golden Gate Bridge. Hier hielten wir mehrfach an und genossen den Blick auf das Wahrzeichen der Stadt, welches oft im Nebel versinkt, an dem Tag allerdings bei klaren Bedingungen vollständig freigelegt war.

Anschließend fuhren wir auch über die Brücke hinüber und in das kleine Örtchen Sausalito, wo wir bei der Barrel House Tavern zu Mittag aßen. 

Vom Hafen in Sausalito ging es für uns dann mit der Fähre zum Hafen von San Francisco, wo wir uns den Fishermans Wharf und die Piers anschauten. 

Abendessen holten wir uns dann auf dem Rückweg ins Hostel einfach bei Subway.

Tag 13: San Francisco Zentrum

Für den kommenden Tag hatten wir uns das Stadtzentrum von San Francisco vorgenommen. 

Hierbei schauten wir uns die bekannten Sehenswürdigkeiten, wie die Lombard Street, den Union Square, den Coit Tower und Chinatown an. 

Auch die Painted Ladies waren noch Teil unseres Sightseeing-Programms. 

Zum Abendessen gab es leckere Burger bei In-N-Out Burger.

Tag 14: Highway 1

Den folgenden Tag nutzten wir, um ganz entspannt mit mehreren Stopps den Highway 1 wieder zurück nach LA zu fahren. 

Hierfür hatten wir uns morgens wieder selbst Bagels geschmiert. 

Unseren ersten Stopp - Monterey - erreichten wir gegen frühen Mittag und aßen hier auch bei der Sandbar & Grill leckere Meeresfrüchte zum Mittagessen. 

Auch in Carmel-by-the-Sea, an einigen Stellen bei Big Sur und in Santa Barbara hielten wir noch, bevor wir abends in LA ankamen. 

Tag 15: Beverly Hills & Bel Air

Unseren letzten vollen Tag verbrachten wir noch einmal im Zentrum von LA, schlenderten nochmal über den Hollywood Boulevard und fuhren auch die schönen, palmengesäumten Straßen von Beverly Hills und Bel Air entlang. 

Hier aßen wir abends bei der Pizzeria Sei zu Abend. 

Tag 16: Venice Beach & Abreise

Dann war auch schon unser letzter Tag gekommen und wir nutzten den Vormittag noch, um den Strand von Venice Beach entlang zu spazieren. 

Wir starteten mit einem Frühstück im Great White und schlenderten anschließend die Venice Canals entlang, schauten den Skatern und Surfern am Strand zu und gingen mit den Füßen noch ein letztes mal ins Wasser

Gegen Mittag hieß es dann für uns Abschied nehmen und wir fuhren zum Flughafen, wo wir unser Auto abgaben und den Heimflug antraten. 


Wissenswertes

Anreise:

Bei einer Reise an die Westküste der USA fliegt man von Europa aus meistens nach LA oder Las Vegas. 

In der Regel wird man dann direkt am Flughafen seinen Mietwagen abholen und damit in die Stadt fahren. 

Vom Flughafen LA fährt außerdem der FlyAway Bus in die Stadt und in Las Vegas kann man aufgrund der Nähe zum Zentrum auch ein Taxi oder Uber nehmen. 

Auch nach San Francisco kann man von Deutschland aus direkt fliegen, aber oft sind die Flüge hierher etwas teurer. 

Fortbewegung vor Ort:

Natürlich bieten sämtliche Städte, mal mehr mal weniger gut ausgebaute Netze für öffentliche Verkehrsmittel. 

In LA bspw. ist das Bus und U-Bahn Netz immernoch erstaunlich schlecht ausgebaut, auch wenn man vereinzelt für Fahrten zu den Stränden auch auf den Bus zurückgreifen kann. 

Insgesamt bietet sich die Fahrt mit dem Mietwagen aber an, den man für seinen Trip hier ohnehin benötigt. 

Auch für Fahrten zwischen den Städten kann man zwar auf Reisebusse zurückgreifen, bei einer Westküsten-Tour macht die Flexibilität des eigenen Autos die Reise allerdings in meinen Augen erst so richtig aus.  

Bei den Fahrten auf teilweise sehr langen und eintönigen Highways ohne Kurven lohnt sich ein Auto mit Tempomat und man sollte bei Müdigkeit definitiv eine kurze Pause einlegen. 

In vielen Städten, bspw. in San Diego, wird außerdem jeden Tag abwechselnd eine Straßenseite gereinigt, sodass man hier nicht parken darf. Darauf sollte man gründlich achten, um teure Strafzettel zu vermeiden. Außerdem gab es in San Diego im Zentrum sehr viele Einbahnstraßen. 

Sicherheit:

Sicherheit ist in Kalifornien, und insbesondere in Städten wie Los Angeles und San Francisco, sicherlich ein Thema und hier gibt es jeweils Gegenden, die man zumindest abends meiden sollte. Insbesondere San Francisco hat in den letzten Jahren ein verstärktes Problem mit Obdachlosen, aufgrund der stetig ansteigenden Mietpreise. 

Allerdings haben wir uns niemals unwohl gefühlt und insbesondere in den touristischen Gegenden, hat man mit gesundem Menschenverstand in der Regel nichts zu befürchten. 

Im Gegenteil, hier war unsere Erfahrung, dass die Leute sehr freundlich und entspannt waren. 

Beste Reisezeit:

Im Grunde gibt es an der Westküste und insbesondere in den von mir genannten Orten keine beste Reisezeit. Wir waren damals bspw. im Dezember da und die Sonne und die milden Temperaturen waren eine angenehme Abwechslung im Vergleich zum deutschen Winter. 

Im Sommer hingegen kann es schon manchmal sehr heiß werden. Besonders schön ist deshalb sicherlich der Frühling und der Herbst. Alles in allem hängt die beste Reisezeit aber auch von den geplanten Aktivitäten ab. Will man bspw. mehr die Städte erkunden, sollte es nicht zu heiß sein, genauso bei Wanderungen. Für Baden und Surfen hingegen, bietet der Sommer optimale Bedingungen.

Sprache & Währung:

Gesprochen wird in den USA Englisch und die Währung ist der US-Dollar, der mal etwas mehr, mal etwas weniger, aber ungefähr einen ähnlichen Wert hat, als ein europäischer Euro.

Tickets:

Vieles kann man zwar auch noch spontan vor Ort entscheiden, aber Tickets für Sportevents, Musicals oder auch teilweise die Museen, sollte man möglichst früh und im Vorfeld online kaufen. Insbesondere bei Sporttickets ist außerdem noch wichtig, dass man diese nur auf den offiziellen Ticketseiten, wie ticketmaster oder stubhub oder direkt über die Seite des jeweiligen Teams kauft. 

Mobile Daten:

Wie bei inzwischen sämtlichen Reisen außerhalb der EU nutzen wir die eSIMs über die App Airalo. Diese kann man sich ganz normal auf sein Handy laden und hier für das entsprechende Zielland eine eSIM erwerben. Die Kosten sind je nach Land verschieden, halten sich aber in Grenzen. In der Regel zahlt man nicht mehr als 15-20€ für ein ausreichendes Datenvolumen, welches man auch jederzeit aufstocken kann. In der App ist gut erklärt, wie man die reguläre SIM de- und die eSIM des Ziellandes aktiviert. 

Einreise & Visum:

Für eine touristische Einreise in die USA ist eine Anmeldung (ESTA) erforderlich.

Die Bearbeitung dauert ca. 72 Stunden, sodass man ungefähr eine Woche vorher den Antrag online stellen sollte. Der Antrag kostet ca. 21€ und mit ausgestelltem ESTA darf man in einer Spanne von 2 Jahren bis zu 90 Tage am Stück im Land verbringen.


Unterkunftsempfehlungen

Die Unterkünfte bei unserer damaligen Reise waren in erster Linie praktikabel und kostensparend, da wir damals als Studenten an die Westküste gereist sind. 

Heute würden wir uns auf die Buchungsseiten wie booking.com oder airbnb verlassen und anhand der Bewertungen dort und der jeweiligen Lage auswählen. 

Positiv in Erinnerung sind uns unsere beiden Hostels in San Francisco und San Diego geblieben, die super waren, um Kontakt zu knüpfen. 

In San Diego waren wir im Lucky D`s Hostel, welches schön zentral gelegen war. In San Francisco waren wir im HI San Francisco Fisherman`s Wharf Hostel.

In LA waren wir in unterschiedlichen Hotels, bei Ankunft direkt in einem Flughafenhotel und anschließend beim Santa Monica Pier untergebracht. Die Hotels waren allerdings nichts besonderes und sind somit nicht besonders empfehlenswert. Das gleiche gilt für unsere Unterkunft in Santa Clara.

In Las Vegas waren wir im New York New York Hotel untergebracht, das zwar etwas in die Jahre gekommen wirkt, das trifft aber auf viele der Hotels in Vegas zu. Dafür hatte es ein großes Casino, gute Restaurants und die spektakuläre Achterbahn um das Gebäude herum. 

Im Yosemite Nationalpark haben wir im Best Western Plus Yosemite Way Station übernachtet, was ein klassisches Motel war und super seinen Zweck erfüllt hat. 


Essensempfehlungen

Typische Speisen

An der Westküste, bzw. in Kalifornien, findet man in Restaurants natürlich die klassischen amerikanischen Speisen wie Burger, Pommes oder Hot Dogs. 

Aber auch Meeresfrüchte sind insbesondere in den Küstenstädten sehr beliebt. 

In Kalifornien spürt man außerdem auch ganz deutlich die mexikanischen Einflüsse und so gibt es sehr gute mexikanische Restaurants mit Tacos oder Burritos. 

In Städten wie LA findet man natürlich auch alle anderen möglichen internationalen Restaurants wie Asiaten oder Italiener. 

Cafés:

Los Angeles: 

San Diego:

Las Vegas: 

San Francisco:

Restaurants:

Los Angeles: 

  • Birds: Typische amerikanische Speisen und kühle Drinks am Fuße der Hollywood Hills.
  • For the Win: Sehr leckere Burger, mehrere Standorte in LA.
  • Luke`s Lobster: Leckere Meeresfrüchte beim Santa Monica Pier.
  • Girl & the Goat: Moderne amerikanische Küche im Stadtzentrum.
  • Pizzeria Sei: Leckere Pizza in LA.

San Diego: 

Las Vegas:

San Francisco:

  • Lazy Bear: Teureres modernes Restaurant mit amerikanischer Küche.
  • Barrel House Tavern: Kalifornisches Restaurant in Sausalito.
  • In-N-Out Burger: Der Klassiker, leckere Burgerkette - überall an der Westküste.
  • Sotto Mare: Leckere Meeresfrüchte im Zentrum der Stadt.

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